Aktuelles

50 Jahre JSOA: Bist du dabei?

Hey, ihr alle! 2018 ist es endlich soweit, das Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg wird 50 Jahre alt und das wollen wir natürlich gebührend mit euch feiern!
Warst du vielleicht einmal Mitglied oder kennst Freunde oder Familienmitglieder, die sich gerne an ihre Zeit im Jugend-Sinfonieorchester erinnern? Schreib uns einfach eine Mail an 50jahre@jsoa.de
damit wir jeden erreichen und einladen können, der Lust hat, mit uns alte Zeiten wieder aufleben zu lassen bei einem gemeinsamen Konzert und ganz vielen alten Geschichten!


Wir sind zurück!

Drei Wochen, nachdem wir von unserer zweiwöchigen Amerika-Reise zurückgekommen sind und der Jetlag schon lange überwunden ist, möchten wir noch einmal ein kleines Resümee einer unvergesslichen Zeit ziehen. Am 25. Juli dieses Jahres ging es für uns in aller Frühe in den Flieger. Erster Halt: Paris, wo sich Bläser und Streicher des Orchesters nach getrennten Flügen wiedersehen durften. Von dort aus ging es dann auch schon mit einem neunstündigen Flug gemeinsam nach Detroit, Michigan. 18 Uhr amerikanischer Zeit zeigte die Uhr, als wir ankamen und trotz der Tatsache, dass es nach deutscher Zeit mitten in der Nacht für uns war, packten noch einmal alle mit an als es daran war, die Instrumente, die vom Verleih direkt zum Flughafen gebracht wurden, in den gemieteten Bus zu verladen. 16 Stunden Fahrt lagen nun vor uns, einen Großteil der Zeit verbrachten wir erst einmal damit, einiges an Schlaf nachzuholen. In einer meist recht aufgeweckten Gruppe von 60 Jugendlichen war es doch recht ungewöhnlich, dass im Bus stundenlang absolute Stille herrschte.
Gegen späten Vormittag des nächsten Tages kamen wir dann an unserem ersten Ziel an: Memphis, Tennessee, Heimat des berühmten King of Rock ‘n Roll. Völlig erschöpft wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich begrüßt. Hier durften wir außerdem unsere zukünftige treue Begleiterin für die nächsten zwei Wochen kennenlernen: Sabrina Laney Warren, welche das von uns bereits vorbereitete Arien-Programm mehrfach auf dieser Reise als Sopranistin mit uns aufführen würde. Der restliche Tag verbrachten wir bei fast 100 ° Fahrenheit und einer Luftfeuchtigkeit von 90 % am erfrischenden Pool oder in der klimatisierten Mall.
Memphis, die Stadt am Ostufer des Mississippi, wurde von uns dann am nächsten Vormittag erkundet und 60 Jugendliche bewunderten die Beale Street, das Zentrum des Blues oder die Hernando de Soto Bridge, die über den Mississippi führt. Unser erstes Konzert dieser Reise durften wir am Freitag in der Buntyn Presbyterian Church in Memphis geben. Ein gelungener Abend im Gemeindehaus der Kirche zusammen mit allen Gastfamilien und einem wunderbaren Buffet rundete die Zeit in Memphis, Tennessee noch einmal ab, bevor unser Weg uns am Samstag, den 29. Juli dann weiter nach Manhattan, Kansas führen würde. Manhattan, die Stadt am Nordwestufer des Kansas River, ist vielen in besonderer Erinnerung geblieben. Das, was wir schon in Memphis an Gastfreundlichkeit erfahren haben, schien schon gar nicht mehr zu übertreffen, doch die Menschen, die uns, als der Bus den Parkplatz des Treffpunktes erreichte, schon mit Schildern begrüßten, setzen dem noch einmal eins oben drauf. In den nächsten vier Tagen durften wir äußerst herzliche Menschen kennenlernen, die uns das typische Hügelland ihrer Stadt mit Wanderungen bei Sonnenaufgang zeigten und alles daransetzten, dass wir uns wie zu Hause fühlten. Auch in Manhattan spielten wir zwei Konzerte, eins im Hoover Opera House und ein weiteres am Montag-Abend im McCain Auditorium der ansässigen Universität. Bei letzterem Konzert hatten wir das Privileg, nicht nur die großartige Akustik des Universitäts-Saales, sondern auch einige junge Musiker aus der Gegend kennenzulernen, mit denen wir für das am Abend anstehende Konzert Mission: Impossible und den dritten Satz der Folk Songs Suite von Ralph Vaughan Williams probten und abends vor einem begeisterten Publikum aufführen durften. Einen gelungenen Abschluss der Reise bereitete uns dann noch eine der Gastfamilien, die alle am Austausch beteiligten zu einem riesigen Barbecue einlud und die Zeit in Manhattan perfekt machte!
Schaumburg, Illinois, eine Gemeinde von etwa 75.00 Einwohnern am Rande von Chicago, sollte unser nächstes Ziel sein. Am Abend des 2. August checkten wir in das Hotel ein, von dem aus wir dann am Donnerstagmorgen mit der Bahn nach einer kurzen Fahrt Chicago erreichen konnten. Schon in dem Moment, als wir das Bahnhofsgebäude Chicagos verließen wurde uns klar, dass sechs Stunden Zeit niemals ausreichen würden, um diese beeindruckende Stadt auch nur annähernd kennenzulernen. Doch der Großteil von uns stellte sich der Mission, in dieser kurzen Zeit, so intensives Sightseeing zu betreiben wie noch nie zu vor und so wurde natürlich von vielen von uns der Blick von oben auf diese beeindruckende Großstadt vom Hancock Centre genossen, dem viertgrößten Gebäude Chicagos. Andere schossen Fotos am Cloud Gate, einer Skulptur, die wegen ihrer bohnenartigen Form und Verspiegelung sehr beliebt für die Aufnahme von verzerrten Selbstporträts ist, wiederum andere kühlten ihre Füße nach einem langen Fußmarsch im Michigansee. Am Abend hatten wir dann außerdem noch das Privileg, auf dem Ravinia Festival das Chicago Symphony Orchestra mit einem fantastischen Programm hören zu dürfen.

Am Freitagmorgen ging es dann für einen Quick Stop zu einem alten Bekannten: Dem Blue Lake Fine Arts Camp! Hier gaben wir bei einem siebenstündigen Aufenthalt ein Konzert vor einem sehr jungen, aber begeisterten Publikum. Nachdem dann abends der Camp-Shop leergekauft war und ein Großteil der Orchestermitglieder einen Blue-Lake-Pulli ergattert hatte, ging es direkt weiter mit einer Nachtfahrt nach Westerville, Ohio, wo wir um 7 Uhr morgens völlig übermüdet an der ansässigen Highschool ankamen und eine Probe sowie Sonntag-Nachmittag ein Konzert absolvierten.
Das letzte Ziel unserer Reise begrüßte uns dann nach den etwas verregneten Tagen in Ohio noch einmal mit strahlendem Sonnenschein: Lansing, die Hauptstadt des US-Bundesstaates Michigan, ist schon fast ein zweites zu Hause für das Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg. Die drei letzten unvergesslichen Tage unserer Reise verdanken wir noch einmal den herzlichen Gastfamilien, die uns nicht nur die schönsten Orte der Stadt, wie das State Capitol oder die ansässige Universität zeigten, sondern uns auch das Gefühl gaben, dass ihr zu Hause für die Zeit auch unseres wurde. Selbst die letzten Stunden vor dem Abflug organisierten einige der Gastfamilien noch ein Picknick am Lake Lansing, um bei strahlendem Sonnenschein noch einmal Kraft für die Reise zu tanken.
Schweren Herzens kam dann doch noch der Abschied und da dies das Ende unserer Amerika-Reise war, fiel es vielen besonders schwer, sich nicht nur von den Gastfamilien zu verabschieden, sondern auch von zwei treuen Begleiterinnen: Sabrina Laney Warren, die uns mit ihrer Stimme in den letzten zwei Wochen verzaubert hatte und uns ebenfalls mit Rat und Tat bei der Organisation unserer Reise zur Seite gestanden hatte und Jenessa, die in zehn Monaten als Au-Pair Mädchen in Deutschland auch ein wichtiges Mitglied unseres Orchesters geworden war! Es flossen viele Tränen und Abschiedsschmerz vermischte sich mit Vorfreude auf die zu Hause zurückgebliebenen Familien und Freunde. Donnerstag-Mittag ging es dann los zum Flughafen und nach einem langen Flug von Detroit und einem viel zu langen Aufenthalt in Paris, der die Heimkunft noch weiter hinauszögerte, durften wir unsere Familien in Hamburg endlich wieder in die Arme schließen!
Mit einem weinenden und einem lächelnden Auge dürfen wir jetzt auf eine

unvergessliche Zeit zurückblicken. Wir haben vier beeindruckende amerikanische

Staaten gesehen, wir haben gemeinsam mit Menschen anderer Kulturen Musik

gemacht und vor allem haben wir unzählige Menschen kennengelernt, die mit ihrer

Gastfreundschaft erreicht haben, dass wir jetzt verschiedene Orte, tausende

Kilometer weit weg von Ahrensburg und Umgebung unser zu Hause nennen dürfen! Wir sind uns sicher, dass wir uns alle eines Tages wiedersehen!

 

Artikel von Lena Mackel

 

Fotos durch Anklicken anschauen:


Unser USA-Blog


Unser letztes Projekt: Uraufführung - Ece Schütz L.pH.B.t.


Update zur Aktion des Lions Clubs Ahrensburg:

Das Konzert mit Filmmusik am 15.07. um 17:00 Uhr im Eduard-Söring Saal der Stormarnschule Ahrensburg ist KOSTENFREI!

23.06.2017: Eine musikalische Weltreise in heimischen Wänden

Mit ihrem hohen Raum bietet die 1960 geweihte St. Johanneskirche im Ahrensburger Stadtteil Reesenbüttel eine hervorragende Akustik für das Musizieren aller Epochen und genau das gibt unser Programm für den 23.06.17 auch her!
Wir dürfen Ihnen in unserer Heimatstadt Ahrensburg nicht nur Komponisten verschiedener Epochen wie Romantik und filmmusikalischer Moderne vorstellen, sondern auch musikalische Stile verschiedener Länder über Frankreich, Großbritannien bis nach Amerika.
Wem also die Laieszhalle zu groß ist und wer nicht mit auf unsere große Amerika Reise im Juli und August 2017 kommen möchte, der kann in der Ahrensburger Johanneskirche in gemütlicher Atmosphäre den Klängen der britischen Folklore, dem französisch anmutendem Stolz der Harfe und Filmmusikklassikern lauschen.

 

Unsere treuen Konzertgänger werden bemerken, dass wir einige Elemente unseres letzten Programms beibehalten werden, darunter auch die English Folk Songs-Suite des britischen Komponisten Ralph Vaughan Williams, dessen persönlicher Kompositionsstil inspiriert ist von einer Sammlung englischer Volkslieder des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die Suite ist eine Hommage an diese Sammlung und wer aufmerksam zuhört kann immer wieder Elemente britischer Volksmusik erkennen, die gekonnt verknüpft und verarbeitet wurden. Internationaler könnte unser Programm nicht sein, auch den französischen Komponisten Saint Saëns mit seinem Morceau de Concert – Harpe avec accompagnement d’Orchestre haben wir im Gepäck, ebenso wie unsere Harfenistin, Preisträgerin des Wettbewerbs Jugend Musiziert. Den strahlenden Stolz und die wunderbaren Klänge eines der Spätwerke des französischen Komponisten sollten Sie nicht verpassen.

In über sechs Jahrzehnten in Hollywood hat John Williams einige der erinnerungswürdigsten Musiken der Filmgeschichte geschrieben, denn sein Score erweckt das Goldene Zeitalter des Films erneut. Obwohl der symphonische Orchesterklang spätestens seit 1966 als nicht mehr zeitgemäß empfunden wurde, orientierte sich Williams unbeirrt an diesem Klangideal und deshalb dürfen wir heute den Leitmotiven von Helden wie Luke Skywalker und sinfonischen Klängen von John Williams Musik zu dem Filmklassiker Star Wars lauschen.
Neben Luke Skywalker bringen wir auch den berühmten James Bond auf die Bühne mit Victor Lopez` James Bond Medley.
Horward Shore, dreifacher Oscargewinner, ist besonders aufgrund seiner Musik für die Filmtrilogie Der Herr der Ringe so populär geworden und an diesen Erfolg wollen wir natürlich ebenfalls anknüpfen.
Musikalisch erkunden wir bei unserer Reise auch die Karibik mit Klaus Badelts Pirates of the Caribbean.

 

Wir freuen uns auf jeden, den wir am 23.06.17 in der Johanneskirche Ahrensburg zu unserer musikalisch interkontinentalen Reise begrüßen dürfen, der Eintritt ist frei und als kleine Überraschung haben wir natürlich noch eine aufregende Zugabe im Ärmel!

 

von Lena Mackel


Jugend-Blasorchester Wertingen in Ahrensburg

 

Das Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg hat das Jugend-Blasorchester Wertingen über Christi Himmelfahrt zu sich nach Ahrensburg eingeladen. In einem Konzert am 27. Mai 2017 um 19 Uhr im Eduard-Söring-Saal werden die Gäste ein mitreißendes Konzert mit einem abwechslungsreichen Programm von Beethovens „Ode an die Freude“ über „Star Wars“ bis hin zu „Purple Rain“ präsentieren. Die Leitung hat Heike Mayr-Hof. Der Eintritt ist frei!

 

Das Jugend-Blasorchester Wertingen (bei Augsburg) feiert in diesem Jahr sein vierzigjähriges Jubiläum. Viele Ehemalige waren Preisträger der Bundeswettbewerbe „Jugend musiziert“ und sind Mitglieder von Auswahlorchestern. Besondere Highlights waren Auszeichnungen bei Wettbewerben anlässlich der Landesmusikfeste in Garmisch-Partenkirchen 1990 und Füssen 1995, die Teilnahme bei der Weltmeisterschaft in Kerkrade 1993 sowie ein 3. Platz bei „Flicorno d`oro“ in Riva.

 

Im Jahr 2011 qualifizierte sich das Orchester beim Bayerischen Vorentscheid für die Teilnahme am deutschen Orchesterwettbewerb 2012 in Hildesheim. Seit 1994 nimmt das Orchester am Austauschprogramm des Blue Lake Fine Arts Camps teil. Im Abstand von 4 Jahren reisen die Musiker aus Wertingen in die USA, um in Michigan und Illinois Konzerte zu geben. Fast jährlich sind die Wertinger Musikerfamilien Gastgeber für die Ensembles von Blue Lake. So kam auch der Kontakt zwischen Heike Mayr-Hof und Michael Klaue im Jahr 2016 zustande, als das International Youth Symphony Orchestra von Blue Lake unter seiner Leitung in Wertingen zu Gast war.

 

Alle 54 Orchestermitglieder sind bei Ahrensburger Gastfamilien untergebracht. Ein Gegenbesuch des Jugend-Sinfonieorchesters Ahrensburg in Wertingen ist für das Jahr 2018 in der Planung.


Es geht wieder los!

Wir, das Jugend-Sinfonieorchester Ahrensburg, sind wieder mitten in der Probenphase und es liegen spannende und aufregende Zeiten vor uns. In großen Schritten gehen wir auf ein Sommer-Abenteuer zu: unsere USA-Reise. Auch die Proben sind von diesem Ereignis geprägt. Keine Minute wird verschenkt, neben dem Abitur und Studium holen alle das Letzte aus ihren Instrumenten raus.

Doch dieses Jahr ist etwas anders. Dieses Jahr proben wir kein völlig neues Programm. Dvorak, Elgar, Williams und Saint-Saëns begleiten uns auf unsere große Reise.

Neben diesen klassischen Werken haben wir diese Saison unser Programm durch Highlights des filmmusikalischen Genres erweitert.Motiviert starten wir unter anderem mit...weiterlesen